BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Die Brühler Grünen

AK MoVe führte den Bonnstraßen-Check durch

Den Auftakt bildete ein Straßenstand am „Stern“ (Kreuzung Bonnstraße/Uhlstraße) am 06.08., um für die Verkehrswende zu werben und Flyer in die Briefkästen der Anwohnenden zu verteilen. Dabei kam es sehr gut an, dass wir auch außerhalb des Wahlkampfes aktiv und im öffentlichen Raum präsent waren.

An der Begehung der Bonnstraße am darauffolgenden Samstag, 13.08., nahmen außer den AK Mitgliedern neun Anwohnende teil; mehrere weitere meldeten sich per E-Mail und schilderten ihre Anliegen zur Verkehrssituation. Gemeinsam ging die Gruppe die Straße vom Stern bis zum Ortsausgang ab, identifizierte die größten Problemzonen und diskutierte einen ganzen Strauß von kurz- und langfristigen Lösungen. „Wenn sich alle an die Regeln halten würden, hätten wir kein so großes Problem“, meine Christoph Nix abschließend, „aber Viele fahren hier viel zu schnell - und machen die schwierige Verkehrssituation in der Bonnstraße erst richtig gefährlich!“

Die Frage ist, wie eine Infrastruktur herzustellen ist, die keine Missverständnisse erlaubt. Noch nachdrücklicher auf die Geschwindigkeitsbegrenzung hinweisen? Temposchwellen (Berliner Kissen) verbauen? Gemeinsam mit den Teilnehmenden haben die Mitglieder des Arbeitskreises diese und andere konkrete Lösungsmöglichkeiten auch für die nicht ausreichend gesicherten Zebrastreifen am Südfriedhof und am „Pissjässje“ sowie den regen Rad- und Autoverkehr in der Zufahrt zum Schlossparkstadium diskutiert. Auch die Radwege in der Bonnstrasse sind weit von heutigen Sicherheitsstandards entfernt. Gefährlich für Radfahrende ist insbesondere die Führung des Radweges am Ortseingang – hier müsste eine deutlich hervorgehobene Querung her. Manchmal braucht es aber auch nur ein bisschen neue Farbe, um die Radwege wieder sichtbar zu machen. Langfristig wäre es jedoch das Beste für alle Beteiligten, wenn die Bonnstraße im Rahmen eines übergeordneten Verkehrskonzepts für die Brühler Innenstadt zur Fahrradstraße würde.

Der AK MoVe wird sich in den kommenden Wochen intensiv mit diesen Themen befassen. Erklärtes Ziel ist es, der Verwaltung konkrete Vorschläge zu unterbreiten, wie die aktuelle Situation durch leicht umzusetzende Maßnahmen schnell verbessert werden kann, aber auch, welche mittel- und langfristigen Lösungen zum Wohle aller wünschenswert wären. Damit unterstützen wir auch aktiv die Ratsarbeit.

Ingmar Prasse: „Mit dem Bonnstraßen-Check wollte unser Arbeitskreis gemeinsam mit der Grünen Fraktion die Brühlerinnen und Brühler an der Umsetzung der Mobilitätswende in Brühl beteiligten – so wie wir das im Koalitionsvertrag mit der SPD vereinbart haben. Trotz unterschiedlicher Interessensschwerpunkte fand der Austausch zwischen den Bürger*innen immer auf Augenhöhe statt.“ Wer beim AK MoVe mitmachen möchte, schreibt eine Mail an ak-move@remove-this.bruehlgruen.de! Mehr Infos zum Arbeitskreis gibt’s unter: https://bruehlgruen.de/mobil-in-bruehl-2025/ak-mobilitaet-und-verkehr/