25.06.2021

Bericht aus den Ausschüssen: wichtige Beschlüsse für ein naturnahes Brühl

Zwei sitzungsreiche Wochen liegen hinter der GRÜNEN-Fraktion und es gibt gute Nachrichten! Viele Beschlüsse wurden gefasst, die zeigen, dass Brühl weiterhin auf dem Weg ist, eine umwelt- und klimafreundliche Stadt zu werden.

So wurde beispielsweise in der Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Mobilität (AfVM) der Antrag "Geschwindigkeitsreduzierung Hedwig-Gries-Straße und verkehrsberuhigende Maßnahmen im Bereich des Spielplatzes „An der alten Zuckerfabrik““ beschlossen – Tempo 30 statt 50 gilt nun in diesem Bereich, was mehr Sicherheit für Alle bedeutet. Insgesamt herrschte in der Sitzung große fraktionsübergreifende Einigkeit bei Beschlüssen, was zeigt, dass Rot-Grün in Brühl beim Thema Verkehr auf einem guten Weg ist.

Im Ausschuss für Bauen, Umwelt und Klimaschutz (AfBUK) wurden gleich zwei Beschlüsse gefasst, die unsere Stadt ergrünen und erblühen lassen: Das bereits 2016 von GRÜNEN und CDU erarbeitete Ökologische Grünflächenmanagement wurde endlich in ein konkretes Konzept umgewandelt, mit klaren Zielen und Handlungsvorgaben. Ein großer Teil davon befasst sich mit dem Aspekt der „Essbaren Stadt“. Hier werden genaue Rahmenbedingungen festgelegt, die Bürger*innen ermöglichen, auf Brühler Flächen zu gärtnern, basierend auf Pachtverträgen mit der Stadt. Das Schönste: Es geht wirklich los – schon wenige Tage nach der Sitzung lag der Kierberger Dorfgemeinschaft ein Pachtvertrag für eine Urban-Gardening-Fläche nahe der Regenbogenschule vor. Fördergelder für Materialien können ebenfalls bei der Stadt beantragt werden. Besonders freut uns der Beschluss, die Verwaltung mit der Suche nach weiteren Flächen für Urban Gardening zu beauftragen – basierend auf einem Antrag von GRÜNEN und SPD. Denn das Interesse daran ist groß bei den Brühler*innen, viele Ideen erreichen uns hier!

Nicht zuletzt wurde im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung (PStA) ein rot-grüner Antrag beschlossen, der die Stadt damit beauftragt, den Versiegelungsgrad Brühls gutachterlich ermitteln zu lassen. Hierbei wird nicht nur der Ist-Zustand erfasst, sondern auch die Entwicklung der letzten zehn Jahre in den Blick genommen. Daraus folgen sollen Handlungsempfehlungen, wie eine zu starke Versiegelung Brühls verhindert werden kann – ein wichtiger stadtplanerischer Beitrag zum lokalen Klima- und Artenschutz!

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