23.04.2018

CDU und GRÜNE wollen Wohnraum für benachteiligte Gruppen schaffen

Die Fraktionen von CDU und GRÜNEN im Rat der Stadt Brühl wollen die Aktivitäten der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GEBAUSIE so forcieren, dass deren Wohnungsbestand bis 2030 gegenüber dem Stand Ende 2017 um bis zu einem Fünftel erhöht wird. Dafür soll der Rat auf die Gewinnabführung von bis zu einer Millionen Euro in den nächsten Jahren verzichten.

Dazu Johannes Bortlisz-Dickhoff, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN: "Ich bin meinem Fraktionskollegen Michael vom Hagen, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der GEBAUSIE, ausgesprochen dankbar für seine Initiative. Die GEBAUSIE eignet sich ganz hervorragend, um im Bereich des Sozialwohnungsbaus und des Baus von Wohnungen für Menschen mit Behinderungen entscheidend zu helfen. Die neu dazu kommenden Wohnungen sollen barrierefrei und zu 5 Prozent rollstuhlgerecht sein. 30 Prozent sollen Sozialwohnungen werden. Hinsichtlich der Finanzierung des Programms mache ich mir durch die Rückzahlung von Umlagegeldern beim Kreis und beim Landschaftsverband keine Sorgen."

Holger Köllejan, Fraktionsvorsitzender der CDU: "Uns ist auch als CDU ganz besonders wichtig, Wohnraum für Menschen zu schaffen, die es in der aktuellen Entwicklung - Mieten und Bauen wird im Kölner Umland immer teurer - besonders schwer haben. Wir brauchen barrierefreie Woh-nungen für die immer älter werdende Bevölkerung und wir brauchen bezahlbaren Wohnraum. Mitder GEBAUSIE werden wir das angehen. Zur Finanzierung wollen wir auch die entsprechenden Programme von Bund und Land nutzen."

Michael vom Hagen ergänzt: "Im Rahmen der Modernisierung des Gebäudebestands der GEBAUSIE wird deutlich, dass wir an einigen Stellen besser den maroden Altbestand abreißen und anschließend vernünftig neu bauen. Wir erhalten damit zusätzlichen Wohnraum und können dabei die klimapolitischen Ziele umsetzen. In aller Regel werden die Häuser mit Fernwärme versorgt."

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