18.08.2009

„Lasst Bäume in den Himmel wachsen“

von Michael vom Hagen


Unter diesem Motto finden wir auch aktuell noch auf der Homepage des Rhein-Erft-Kreises einen Artikel,
mit dem der Landrat sowie diverse Gemeinden, darunter natürlich auch die Stadt Brühl, für ihr
Waldvermehrungsprogramm werben.

Unter diesem Hintergrund stellt sich für die Brühler Grünen die Frage, ob die Brühler CDU und der
Brühler Bürgermeister überhaupt wissen, welche Programme und Zusagen sie noch vor nicht allzu
langer Zeit einmal gemacht haben.

In dem Artikel wird detailliert genau die Argumentation der Grünen sowie der Initiative 50.000 Bäume
wiedergegeben. Der Rhein-Erft-Kreis ist der waldärmste Kreis in NRW. Durch den Tagebau wurden
bereits 1.300 ha Wald vernichtet.

„Als Erfolg wird hier dargestellt, dass insgesamt 8 Kommunen 40 Hektar für die Wiederaufforstung zur
Verfügung stellen. Da klingt es wie blanker Hohn, dass die Brühler CDU und die anderen Brühler Parteien
gemeinsam mit dem Phantasialand 30 Hektar Waldfläche für die geplante Erweiterung vernichten
wollen.“ so der Grünen Fraktionsvorsitzende und Bürgermeisterkandidat Michael vom Hagen.
„Bei einer solchen Doppelzüngigkeit muss man sich ernsthaft fragen, ob man einer CDU in Brühl oder
im Kreis überhaupt noch Glauben schenken darf. Der Slogan hier sollte wohl besser lauten: „Denn sie
wissen nicht, was sie tun!““.

Die Brühler Grünen werden in diesem Zusammenhang eine Anfrage an den Bürgermeister Kreuzberg
und an den Landrat Stump richten, um von beiden eine detaillierte Stellungnahme hierzu noch vor
dem durchzuführenden Einigungsverfahren zu erhalten.

URL:http://bruehlgruen.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/lasst_baeume_in_den_himmel_wachsen/