12.04.2011

Ökostrom der Stadtwerke Brühl

„Die Wahrheit ist nicht geschäftsschädigend“

Die Grüne Fraktion im Rat der Stadt Brühl verwahrt sich ausdrücklich gegen die Vorwürfe des Bürgermeisters Kreuzberg in der gestrigen Sitzung des Stadtrates, die Stellungnahme der Grünen zum vermeintlichen „Ökostrom“ der Stadtwerke seien geschäftsschädigend.

Der Fraktionsvorsitzende vom Hagen hierzu: „Der Bürgermeister muss sich eher die Frage stellen, ob nicht sein Verhalten selber, insbesondere seine interne und externe Kommunikation, geschäftsschädigend für die Stadtwerke ist. Ich bezweifele, dass nachprüfbare Aussagen über das Modell der RECS-Zertifikate, so wie durch uns kommentiert, in irgendeiner Weise die Stadtwerke schädigen. Eine Schädigung kann, nach der Logik des Bürgermeisters, doch nur dann vorliegen, wenn die Stadtwerke selber gar kein Interesse daran haben, dass der Kunde weiß, welchen Strom er wirklich geliefert bekommt. Wahrheiten sind nun mal manchmal unangenehm, aber sicher nicht geschäftsschädigend.“ 

Nach übereinstimmender Meinung der Ratsfraktion ist der immer wieder und immer häufiger persönliche und völlig unsachliche Stil, mit dem der Bürgermeister gerade gegenüber den Grünen agiert, ein klares Zeichen dafür, dass ihm sachliche Argumente fehlen und dass der Politik des Bürgermeisters inzwischen die Mittel ausgehen, Grüner Politik eigene Kompetenz entgegen zu setzen.

 

Lesen Sie hier die Presseerklärung zu den Stadtwerke-Verträgen mit der Firma ECOHZ AS zum Nachweis der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien

URL:http://bruehlgruen.de/aktuelles/aktuelles-detail/article/oekostrom_der_stadtwerke_bruehl/